Requiem für Erzbischof em. +Laurentius Klein

Am 2.Februar nahmen die Mitbrüder und die engsten Vertrauten mit den feierlichen Exequien Abschied von ihrem langjährigen Freund und Erzbischof Laurentius Klein (FSF).

Erzbischof Laurentius stand der Unabhängig Katholischen Kirche 20 Jahre als Primas, Metropolit und Erzbischof vor und leitete sie mit aller Kraft seines Herzens.

Nachdem Erzbischof Klein sein Amt als Erzbischof am 12.1.2014 an seinen Nachfolger übergeben hatte, verstarb er gut eine Woche später, am 20.1.2014 im Solinger Krankenhaus.

Die Monate vor seinem Tod verbrachte Erzbischof Laurentius im „Haus Tobias“, einem Heim für schwerkranke Menschen in Solingen.

In einem der letzten Gottesdienste, den Erzbischof Laurentius am 3. Advent in der Kapelle des Hauses Tobias feierte, verwies er auf die wunderbare Wiederkunft Christi, die wir erwartend jährlich im Weihnachtsfest feiern. Er sprach von der Sehnsucht, die den Menschen treibe, das Angesicht Gottes zu schauen.

Im feierlichen Requiem bezog sich Erzbischof Karl-Michael daher auf den Wahlspruch des Verstorbenen, der sein persönliches Kreuz in seiner Krankheit über viele Jahre bereitwillig getragen hat, um nun das Licht zu sehen, welches das Volk Gottes erleuchtet und die Sehnsucht nach der Nähe Gottes erfüllt. Ganz so, wie es Laurentius in seinem Adventsgottesdienst gesagt hatte.

Wir danken Gott, dass er der Unabhängig Katholischen Kirche einen solch unermüdlichen Kämpfer für das Gute geschenkt hat und bitten ihn, dem Verstorbenen für sein irdisches Werk zu entlohnen. Seine letzte Ruhestätte fand Erzbischof Laurentius Klein auf dem Melatenfriedhof in Köln.

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