Pilgerfahrt nach Rom - Ein kleiner Einblick

12. März bis 17. März 2017

Unterschiedlicher konnte es nicht sein...


Aus verschiedenen Teilen Deutschlands kamen Freunde und Mitglieder der UKK zusammen, um gemeinsam eine Pilgerfahrt nach Rom zu unternehmen, die auch Zugänge zu den kulturellen Schätzen der Stadt geben sollte.

Programm

Das Programm der Reise war gut vorbereitet. Geplant war für Vormittags jeweils der Besuch einer der großen Basiliken und jeweils ein geistlicher Impuls. Nachmittags und Abends gab es ein eher weltliches fakultatives Programm.
Wie es bei Reisen ins Ausland manchmal ist, standen aber auch ein paar unvorhergesehene Ereignisse und Änderungen an, so dass die Gruppe vom geplanten Programm Abstand nehmen musste und dann etwas freier und spontaner die Ewige Stadt erkundete.
Auf diese Art und Weise war Rom dann für alle Reisenden ein offenes Buch, welches es zu erkunden galt.

Neue "Ziele" und aktuelle Informationen waren dank moderner Technik kein "Hexenwerk"
Neue "Ziele" und aktuelle Informationen waren dank moderner Technik kein "Hexenwerk"

Hl. Messe am Petrusgrab

 

Den geistlichen Höhepunkt der Fahrt bildete die Hl. Messe am Grab des Apostelfürsten Petrus, die die Gruppe dort gemeinsam feiern konnte.

Dieser Ort war für die UKK etwas ganz Besonderes. Über die Erlaubnis, die Hl. Messe dort feiern zu dürfen haben sich alle sehr gefreut.

In seiner Predigt wies unser Bischof auf den Widerspruch hin, der in den römischen Huuptkirchen sehr deutlich wird, wenn man beobachtet, dass die allermeisten Besucher diese nur als Museum betrachten und keine spirituelle Tiefe finden:

 

"Leider machen die Kirchen hier in Rom mehr den Anschein, als seien sie nur noch Museen. Es ist kaum möglich, sich in Ruhe irgendwo hinzusetzen und diesen „heiligen Geruch“ , die Geschichte und die Heiligkeit des Ortes zu atmen, zu spüren und aufzunehmen. 

 

Wenn man überlegt, dass das genau ganz im Widerspruch zu dem steht, was die Gründer und Baumeister dieser Kirchen ausdrücken wollten. Sie wollten nicht alle nur ihre Macht und der Größe zur Schau stellen, auch wenn das sicherlich bei vielen Machtbesessenen Kirchenfürsten im Vordergrund stand, sie wollten vielmehr ein Stück Himmel auf die Erde holen, ein Abbild des Himmels zeigen, um den Gläubigen Menschen einen Vorgeschmack auf die himmlische Herrlichkeit zu geben.

Bei allen Vorbehalten, bei allem, was uns auch böse aufstoßen mag, wenn wir den Prunk und den Barock anschauen - wenn wir versuchen, diesen „heiligen Geruch“, das Besondere an diesen Orten, das Besondere an dieser Stunde in uns aufzunehmen, wenn wir uns die Zeit nehmen, die Bilder und Zeichen,  darin die Gegenwart der 2000 Jahre Geschichte - wirken zu lassen, dann können wir ganz bewusst dahinter die Botschaft dessen sehen, der diesen Petrus und die anderen Apostel, Jüngerinnen und Jünger in seinen Dienst gerufen hat, dann sind wir noch viel näher an dem, was diese Stadt eigentlich ausmacht und an dem, was wir heute hier sehen können.

 

Wir erfahren nämlich dann erst die Botschaft Jesu die Botschaft von Liebe und Frieden."

 

 

 


Auch die kulinarischen Entdeckungen und Erlebnisse waren jeweils kleine Höhepunkte. So wurde trotz Fastenzeit in vertretbarem Maße Rom auch als Stadt des "dolce Vita" erlebt. Touristische Ziele und prachtvolle und beeindruckende Orte des Glaubens wechselten sich ab, so dass niemand der Pilger zu kurz kommen musste. Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt waren immer wieder von Neuem ein Erlebnis. Bus, Tram und U-Bahn, die in dieser Stadt nahezu regelmäßig fahren (sollten) sind interessante aber auch recht überfüllte Verkehrsmittel, die manchmal die Fahrgäste auch richtig durchschütteln können.
Unsere Fahrt wurde durch viele spontane Entscheidungen und Wege sicherlich für alleTeilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Einen ausführlichen Bericht findet man in unserer Kirchenzeitung "Gallicantus", den man auf unserer Seite auch herunterladen kann.

Impressionen

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