Ostertriduum in Hövelhof

In diesem Jahr waren die österlichen Tage in der St. Nikolaus Kapelle der Unabhängig-katholischen Kirche in Hövelhof besonders gut besucht.
Die Messe vom letzten Abendmahl feierte unser Erzbischof in den Anliegen aller Seelsorger der Kirche.

 

Die Karfreitagsliturgie feierten +Karl-Michael, +Karl Uwe, Pater Thomas und Diakon C. Kempen gemeinsam. In der Predigt verwies Diakon Carsten Kempen besonders auf die Notwendigkeit des Friedens hin, ohne den Menschliches Zusammenleben nicht möglich ist. Der Friede Christi, der in den Herzen der Menschen verankert sein muss.
In der Kreuzverehrung brachten die anwesenden ihre persönlichen Bitten zum Kreuz und vertrauten sie Christus dem Friedensfürsten an.

 

Die Liturgie der Osternacht beeindruckte die Teilnehmenden durch ihre Zeichenhaftigkeit und Wortgewalt. Der Bund Gottes mit den Menschen und die Erlösung von der Sünde und vom ewigen Tod ließ diesen Gottesdienst wieder zum Höhepunkt der österlichen Tage werden.

In seiner Predigt am Ostersonntag deutete der Erzbischof in besonderer Weise das Bild des Auferstandenen, dessen Bild in nur wenigen Kirchen zu sehen ist. Die Auferstehung sei ja auch ein den Menschen verborgener (nicht sichtbarer) Vorgang gewesen, der aber die Rettung von Seele und Leib mit sich bringt, so der Erzbischof. Die Aufgabe der Christen - und besonders der Seelsorger - sei es, diesen Christus zu verkünden und sich selbst zurückzunehmen.