Der Schutz des Lebens hat Vorrang: Paragraf 219a ist vernünftig

Grace Winter  / pixelio.de
Grace Winter / pixelio.de

Nach Lehre der Kirche beginnt das Leben im Moment der Verschmelzung der Samenzelle des Mannes mit der Eizelle der Frau. Gott haucht dem kleinen Menschen im Mutterleib das Leben ein.
Die derzeitige Debatte um Paragraf 219a (bei dem es um ein Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche geht), ist demnach eine Debatte, der der wir als Kirche nicht unberührt gegenüberstehen können.

Wir möchten den Verantwortlichen in Staat und Politik vielmehr dazu auffordern, den bestehenden Paragraphen 219 a des Strafgesetzbuches zu erhalten und Sorge dafür zu tragen, dass der Erhalt des ungeborenen Lebens gesetzlicher Förderung bedarf. Dies bedeutet, dass Alternativen zur Abtreibung zu nennen sind, wenn sich Frauen hilfesuchend an Ärzte oder Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen wenden.

Selbst in den Fällen, bei denen klar ist, dass eine Mutter ein behindertes Kind zur Welt bringen wird, muss zu allererst nach Alternativen gesucht werden, die eine Abtreibung verhindern.

 

Jedes Leben ist lebenswert. Es gibt kein Leben, welches man als wertlos bezeichnen dürfte!