Fusion und Kirchengemeinschaft

Am 21.Oktober 2017 unterzeichneten die Erzbischöfe Karl-Michael Soemer (UKK) und Karl-Uwe Eckert (KKD) einen gemeinsamen Vertrag, mit dem die beiden Kirchen fortan eine einzige Kirche bilden.
Die Keltische Kirche Deutschland (KKD) wird als eigenständiges Personalordinariat in der Unabhängig-katholische Kirche (UKK) aufgehen.

 

Bereits in der Vergangenheit arbeiteten beide Kirchen eng zusammen. Gemeinsame Gottesdienste, Dekrete und eine enge ökumenische Zusammenarbeit gingen der Zusammenführung voraus. Die Verhandlungen zur Zusammenführung dauerten in etwa ein Jahr.

 

Die gemeinsame Priesterausbildung ermöglicht neuen Kandidaten ein Hineinwachsen in beide kirchliche Traditionen und erschließt ihnen - und damit auch allen Kirchen- und Gemeindemitgliedern - den Schatz beider Kirchen.

Beide Kirchen behalten darüber hinaus auch in Zukunft ihre liturgischen Traditionen bei, um ihre jeweiligen Wurzeln zu ehren.

 

Mit der Fusion tritt auch das gemeinsame Kirchenrecht, der CICEC [Codex Iuris Canonici Ecclesiae Communiae] in Kraft.


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Fusionsvertrag zwischen der UKK und der KKD
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CICEC - Das gemeinsame Kirchenrecht
CICEC 2017-10-26.pdf
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Informationen über freie katholische Kirchen findet man auch in Wikipedia unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_katholische_Kirchen_und_Gemeinden