Bild von skeeze auf Pixabay
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Wort zum Sonntag für 7. Sonntag im Jahreskreis

  

Und jetzt schüttet der mir doch sein Bier über die Hose

 

Karneval im Rheinland und in einer Großstadt muss man schon wirklich lieben, um es auf überfüllten Strassen oder Räumen zu feiern, die kurz vor der Schließung wegen Überfüllung stehen.
Auch im Kneipenkarneval kann es feucht und fröhlich hergehen. Auch wenn hier noch die Luft gut ist, da der Saal nicht mit Menschenmassen gefüllt ist, trägt das eine Bier zuviel durchaus dazu bei, dass die Konzentration bei dem ein oder anderen Jecken nachlässt und schon isset passiert, wie der Rheinländer sagt und dat schöne Bier landet op de Hoos von der Nochbor.
Dat dät dem nit jefalle un im nu tauschen beide unfreundliche Worte aus oder liefern sich eine Keilerei. Wie war dat nochn's wat der Jesus jesagt hat ? Da fällt et mich widder in. Wir solle verzeihe. Und glaubt et mich, wer verzeiht, der leevt jesünder. De Hoos mit et Kölsch drup kannste wäsche und laad de Mann, der Dich dat Bier op de Hoos jeschütt had op en Bier äin. Dat is besser als bijde Bäckche hinzuhalde. Jeest Du entspannt op de Bierschütter zu, blievt der ooch ruhig. Und verjes nit mach dat so lang du leevst 365 Doge in het Jaar, dan blift de Weld uch friedlich.
In diesem Sinne. Kölle Alaaf. 
Ihr/ Euer 
Diakon 
Carsten Kempen