Bild: Ein altes Gebetsbildchen
Bild: Ein altes Gebetsbildchen

Wort zum Sonntag für das Pfingstfest

 

Es lohnt sich die Tür zu öffnen
So manche Tür verschließen wir auch in unserem Leben, weil wir uns vor etwas fürchten. Zum Beispiel vor einer schweren Entscheidung oder Ängsten. Leider ist nur damit das Problem nicht gelöst. 
Es klopft unaufhörlich an die Pforte und bittet um Einlass. Die Auseinandersetzung mit dem Ballast gewähren wir nur Aufschub, wenn wir ihm die Tür nicht öffnen. Dabei wünscht sich unsere Seele insgeheim nichts sehnlicher, als das wir das uns Belastende hineinlassen, uns mit ihm befassen und schließlich eine Lösung finden, um die Last dessen, was uns bedrückt, abwerfen zu können. 
Auch wenn es manchmal so scheint, dass unsere Lage aussichtslos ist, können wir uns eine Begegnung mit dem heiligen Geist schenken. Ihn um Beistand, das Spenden von Kraft, Mut und einem festen Willen bitten, die/den es bedarf, um auf die Spitze jenes noch so hohen Berges zu klettern, von der wir die Auflösung des Rätsels, das es für uns zu lösen galt, erblicken können. 
Vom heiligen Geist, der an Pfingsten unter anderem auch über ihn kam, konnte der Apostel Petrus zu den Juden, vor denen er sich einst aus Furcht versteckte, offen und frei sprechen. All das hätte er nicht gekonnt, wenn ihm Jesus den heiligen Geist nicht eingehaucht hätte. Paulus hätte sich weiterhin mit den anderen Jüngern von Christus hinter einer verschlossenen Tür aus Angst vor den Juden versteckt. 
Ich wünsche Ihnen heute und allezeit  gute Begegnungen mit dem heiligen Geist, den Ihnen sowie Euch der Messias jeden Tag aufs neue einhauchen soll. 
Ihnen und Euren Familien wünsche ich ein frohes sowie gesegnetes Pfingstfest. 
Ihr/ Euer 
Diakon
Carsten Kempen